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Innovation

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Was am Ende einfach läuft, war vorher präzise Arbeit

Teamwork: Qualität entsteht nicht im ­stillen ­Kämmerlein. XITASO hat eine Vielzahl an ­Abläufen und Methoden implementiert, um hochqualitatives Software-Engineering ­gemeinsam sicherzustellen.
Teamwork: Qualität entsteht nicht im ­stillen ­Kämmerlein. XITASO hat eine Vielzahl an ­Abläufen und Methoden implementiert, um hochqualitatives Software-Engineering ­gemeinsam sicherzustellen.
Warum Qualität die Voraussetzung für digitale Innovation ist, berichtet Dr. Michael Schackert, COO und Geschäftsführer von XITASO aus Augsburg.

Als IT-Dienstleister setzt XITASO seinen Schwerpunkt auf High-End-Software-Engineering für komplexe Herausforderungen bei der Digitalisierung. Was steckt hinter diesem Ansatz?  

Dr. Michael Schackert: Digitalisierung ist der Mega­trend unserer Zeit. So gut wie jede Innovation hat mit Software zu tun. Kinderleicht bedienbare Apps, die in Perfektion auf die Bedürfnisse der Anwender:innen zugeschnitten sind, bilden mehr und mehr die Schnittstelle zu Geräten aller Art und auch zu Institutionen wie Krankenkassen, Banken und Behörden. Mit dieser Entwicklung steigt die Dynamik und die Komplexität auch in allen Bereichen des Geschäftslebens immer weiter. Ein Schlüssel zum Bestehen in diesem Umfeld ist sicherlich die agile Arbeitsweise. Nicht der in allen Details perfekte Plan, sondern die konsequente Orientierung an den Zielen, die man erreichen will, steht dabei im Mittelpunkt.  

Bei Software kommt es aber auf die kleinsten Details an, damit sie zuverlässig tut, was sie tun soll. Ist das nicht ein Widerspruch?  

Schackert: Das ist schon richtig. Bei der Architekturplanung und Umsetzung von Software geht es um Qualität im Detail. Die funktionale Korrektheit ist gemäß ISO 25010 eines der Qualitätsmerkmale von guter Software. Wenn sie nicht tut, was erwartet wird, spricht man gemeinhin von Bugs. Aber nicht nur die Funktionalität ist wichtig. Die Norm benennt daneben noch sieben weitere Kriterien, darunter etwa die Usability („Gebrauchstauglichkeit“), die Verlässlichkeit und die Sicherheit. Die hohen Ansprüche, die sich daraus ergeben, sind gerade bei Individualentwicklungen nicht einfach zu erfüllen, sondern müssen ganz gezielt bedacht und mit geeigneten Maßnahmen erfüllt werden. Das Qualitätsmerkmal der Wartbarkeit zielt unter anderem darauf ab, wie gut Software vom ersten MVP (der ersten minimal funktionsfähigen Iteration des Produkts) weg weiter ausgebaut werden kann. Ein sehr wichtiges Qualitätskriterium, das man auch gerne als die „Mutter aller nicht funktionalen Anforderungen“ bezeichnet. Auch eines der zwölf Prinzipien hinter dem agilen Manifest bringt diese Erkenntnis zum Ausdruck: „Ständiges Augenmerk auf technische Exzellenz und gutes Design [im Sinne von Konzept,  Anm. d. Verf.] fördert Agilität.“ Genau deswegen sind technologische Exzellenz und höchste Qualität für uns essentiell und so löst sich der scheinbare Widerspruch auf.  

Wie funktioniert das bei der täglichen Arbeit?  

Schackert: Qualität wird nicht im stillen Kämmerlein gemacht, sondern gemeinsam. Wir haben eine Vielzahl an Abläufen und Methoden in unseren Teams und Communities implementiert, um hochqualitatives Software-Engineering gemeinsam sicherzustellen. Es gilt das Vier-Augen-Prinzip, Code Reviews sind fester Bestandteil unseres Entwicklungsprozesses und automatisierte Tests sind für uns selbstverständlich. Genauso wie die Tools, die wir benutzen, um das nachzuhalten. Software ist ein People Business, und auch wenn einer Kollegin oder einem Kollegen etwas durchrutscht, sorgen unsere gelebten Prozesse dafür, dass die ganze XITASO daraus lernt und die Ursache nachhaltig behoben wird. Damit entsteht letztendlich die Qualität in unserer Software, auf die wir stolz sind.    

Und wie geht das über die Software-Entwicklung hinaus?  

Schackert: Unsere Qualitätsbetrachtung ist viel größer als nur Software-Entwicklung. Wir legen den hohen Qualitätsmaßstab an unsere Gesamtdienstleistung an und meinen damit alle unsere Tätigkeiten und Prozesse. Es geht auch darum, wie wir Kundenanfragen bearbeiten, wie wir unsere Finanzen controllen, wie wir unseren Bewerbungsprozess organisiert haben und wie wir mit unserem Mentoring unsere Mitarbeiter:innen führen. Die Verantwortung für all diese internen Prozesse haben wir konsequent auf unsere Communities übertragen. Themenbezogen arbeiten Kolleg:innen aus den unterschiedlichsten Bereichen in den Communities gemeinsam an den hochqualitativen Abläufen zur Sicherstellung der gewünschten Ergebnisse. Dass wir auf unserem Weg gut unterwegs sind, zeigt die Zertifizierung unseres Ansatzes nach der ISO 9001, der Norm für Qualitätsmanagementsysteme. Und so arbeiten wir bereits am nächsten Meilenstein, an der Zertifizierung nach der ISO 27001 für Informationssicherheit. Auch hier sind wir auf einem sehr guten Weg, unser Engagement und unsere Qualität mit diesem Siegel nach außen zu zeigen. 

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