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Augsburger Ideen mit Potential

Diese drei Startups konnten beim „Hörsaal der Löwen“ überzeugen

Beim Format Hörsaal der Löwen konnten 3 Start-ups überzeugen
Auch 2021 traten in dem Format „Hörsaal der Löwen“ der Hochschule Augsburg sechs Startups gegeneinander an. Eine Fach-Jury aus GründerInnen und ExpertInnen prämierte die drei spannendsten Ideen.

Nach dem TV-Vorbild „Die Höhle der Löwen“ dürfen an der Hochschule Augsburg im „Hörsaal der Löwen“ junge GründerInnen ihre Ideen vorstellen und versuchen, die Jury von sich zu überzeugen. Für die zukunftsträchtigsten Startup-Ideen gibt es Technik-Ausrüstung zu gewinnen. Doch die jungen Unternehmer:innen können in jedem Fall mit wertvollen Ratschlägen der erfahrenen Jury rechnen.

Die Gewinner: Software-Startup Visotec

Die Speditionsbranche effizienter machen: Mit dieser Idee sicherte sich das Gründerteam Ramona Sandvoß, Saskia Reuter und Franziska Bartenschlager den ersten Platz für ihr Startup Visotec. Die Softwarelösung soll mittels künstlicher Intelligenz dabei helfen, LKW’s optimal zu beladen. Die Verantwortlichen könnten sich dabei bislang nur auf ihre Erfahrung verlassen, eine Software würde den Prozess präziser und effektiver machen.

 

Elon und Frasoeca auf Plätzen Zwei und Drei

Das Rennen um Platz Eins ging eng aus: Nur knapp hinter Visotec landete das Startup Elon. Eine App, die dabei helfen soll, Inhalte aus Lernbüchern langfristiger zu memorieren. Der Inhalt von Sachbüchern wird eingescannt und dann mittels einer Quizfunktion regelmäßig abgefragt. Auch Foren mit anderen Lesern sollen dabei helfen, die Buchthemen im Gedächtnis zu halten. Zielgruppen seien etwa Bildungseinrichtungen wie Schulen, aber auch Fortbildungsprogramme im Unternehmensbereich.

Platz Drei belegte Frasoca, ein Startup, das den Schritt weg von Software wagt und mit der Idee für einen E-Kinderwagen überzeugen konnte. Mit einem Elektromotor hilft der Kinderwagen beim anschieben, außerdem verfügt er über Sitzheizung und Schaukelfunktion.

 

Nachhaltige Bausteine, mobile Autowäsche und Camper-Kits

Auch die Projekte, die es nicht aufs Treppchen schafften, wurden von der Jury sehr gelobt. Das Team von Rebuild entwickelte einen Baustein aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff. Der soll vor allem im Innenausbau zum Einsatz kommen und eine Alternative zu herkömmlichen Rigips Wänden bilden. Bei den Startups Clean Car und Roadkit geht es dagegen um die eigenen vier Reifen. Clean Car plant eine App, die eine on-demand-Autowäsche möglich macht. Mitarbeiter von Clean Car sollen auf Bestellung das Fahrzeug der Kunden abholen, reinigen und zurück vor die Haustüre bringen. Roadkit widmet sich dem Innenausbau von Campervans. Statt teuren und aufwändigen Umbauten will das Startup durch eine Modulbauweise der von ihnen angebotenen „Kits“ auch handwerklich Unerfahrenen die Gestaltung ihres Camper-Vans möglich machen.

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