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So geht smarte Buchhaltung

Jörg Seidl erklärt, wie smarte Buchhaltung funktioniert
Hand aufs Herz: Wie lang liegt die Buchhaltung schon? Zwischen Lockdown light und Homeoffice bleibt aber auch einfach nicht die Zeit, sich den Zahlen zu widmen. Wer auf digitale Lösungen setzt, hat sie immer tagesaktuell. Wichtig beim Fördermittelantrag – und um zu wissen, wo man steht.

Der Teil-Lockdown ist für Start-ups und etablierte Unternehmen eine enorme Belastung – finanziell und organisatorisch. Deshalb rät Jörg Seidel, Geschäftsführer der SONNTAG Smart Tax GmbH, gerade jetzt dazu, auf smarte Finanzbuchhaltung umzusteigen. „Wer jetzt auf digitale Formate umsteigt, spart wertvolle Zeit. Denn für Förderungen, die gerade in der Corona-Krise häufig in Anspruch genommen werden, müssen tagesaktuelle Zahlen bereitgestellt werden“, weiß Seidel. „Mit dem klassischen ‚Pendelordner‘ ist dies kaum zu realisieren.“

Zudem seien mit dem digitalen Format weniger Kontakte zwischen zwei Menschen nötig – mit Blick auf eine mögliche Ansteckung also ein absoluter Pluspunkt. Heutzutage braucht es nicht mehr als einen PC, einen Scanner oder sogar nur ein Smartphone oder Tablet, um seinem Steuerberater alle notwendigen Unterlagen bereitzustellen. Umgekehrt bekommen die Mandanten auch von ihm alle benötigten Unterlagen und Auswertungen auf diesem Weg. Der (Jung-)Unternehmer hat somit immer und von überall auf die Zahlen Zugriff und kann auch so in einem dynamischen Umfeld immer anhand der aktuellen Zahlen entscheiden.

 

Digitalisierung: ja.

Weniger persönlicher Kontakt: nein

 

Ob Start-up oder etabliertes Unternehmen: Das Team der SONNTAG Smart Tax kümmert sich um die schnelle, effiziente und professionelle Bearbeitung der Mandate rund um Steuerberatung, Buchhaltung, Lohnabrechnungen und Jahresabschlüsse. „Unsere Mandanten können sich um ihr eigentliches Tagesgeschäft kümmern – mit dem guten Gefühl, ihre Steuern, Abschlüsse, Buchhaltung und Lohnabrechnung in guten und vertrauensvollen Händen zu wissen“, sagt Jörg Seidel. „Alle Vorgänge werden ausschließlich digital bearbeitet und stehen der Mandantschaft ebenso digital auf ihren Endgeräten zur Verfügung“, ergänzt Seidel.

„Doch bei aller Digitalisierung: Den Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bildet auch weiterhin der persönliche Kontakt zwischen unseren Mandanten und dem zuständigen Mitarbeiter“, betont der Geschäftsführer von SONNTAG Smart Tax. „Auch in Corona-Zeiten sind wir dank Telefon, E-Mail oder Videokonferenz ständig mit unseren Mandanten in enger Abstimmung, um diesen mit Rat und Tat durch die rauen Zeiten zu begleiten.“

 

Mit der SONNTAG Smart Tax GmbH hat die Wirtschaftskanzlei Sonntag & Partner ein Corporate Start-up ausgegründet. Smart-Tax-Geschäftsführer Jörg Seidel verrät die Hintergründe.

 

Herr Seidel, wieso haben Sie sich für die Ausgründung eines Corporate Start-ups entschieden und haben nicht einfach „nur“ das Portfolio erweitert?

Die SONNTAG Smart Tax GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Wirtschaftskanzlei Sonntag & Partner. Die ist bereits seit mehr als 40 Jahren am Markt aktiv und etabliert. In den letzten Jahren hat sich immer mehr gezeigt, dass ein Teil der Mandanten – vor allem die KMUs und Start-ups – eine stärkere Digitalisierung in der Steuerberatung wünscht. Die gewünschte vollständig digitale Bearbeitung der Mandate bedeutet eine weitgehende Änderung von bestehenden Prozessen. In der aktuellen Struktur von Sonntag & Partner wären hier diverse Kompromisse notwendig gewesen, welche die Effizienz beeinträchtigt hätten. Aus diesem Grund wurde sich für eine Ausgründung entschieden, um frei auf der grünen Wiese starten zu können.

 

Steuerberatern wird gerne mal nachgesagt, dass sie eher in einer angestaubten Branche arbeiten. Wie innovativ kann ein Steuerberatungs-Start-up wirklich sein?

Bei dem Ruf unserer Branche muss ich Ihnen leider zustimmen. Aus Mandantensicht vielleicht noch mehr, weil Erklärungen, Abschlüsse oder die Buchhaltung selbst immer mit physischen Belegen, die in riesigen Pendelordnern gesammelt werden, einhergeht. Gerade das gibt es bei SONNTAG Smart Tax gar nicht mehr. Wir arbeiten absolut papierfrei. Da passt die Schnittstelle zur Arbeitsweise vieler KMUs und Start-ups. Die Welt um uns herum ändert sich und somit muss sich auch unsere Branche dem geänderten Markt­umfeld anpassen. Wir werden das Rad sicher nicht neu erfinden, aber wir können die Steuerberatung auf den aktuellen Stand bringen.

 

Was würden Sie sagen waren die größten Hürden bei der Ausgründung?

Hier geht es uns sicher nicht anders als vielen anderen Start-ups auch. Trotz unserer jahrelangen Erfahrung in rechtlichen Themen waren diese auch die größten Hürden: Das Besorgen aller notwendigen Unterlagen, Bescheinigungen, Bestätigungen usw., die man benötigt, bis das Unternehmen tatsächlich gegründet ist, war müßig. Auch bis wir beim Finanzamt und sonstigen Behörden korrekt angemeldet waren und alle Aufsichtsbehörden ihre Zustimmung erteilt haben war, gerade in Zeiten von COVID-19, ein sehr langer und kräftezehrender Weg. Aber: Mit der Unterstützung aller Bereiche von Sonntag & Partner haben wir es geschafft.

 

Welchen Tipp würden Sie aus Ihrer Erfahrung heraus Unternehmen geben, die ein Start-up ausgründen wollen?

Ich kann hier nur einen Tipp geben. Wagt es! Es wird sicher den einen oder anderen Rückschlag geben. Doch am Ende wird es sich lohnen und man lernt jeden Tag dazu. Glauben Sie an sich und Ihre Idee und suchen Sie sich ­einen erfahrenen Partner, der Sie bei den diversen rechtlichen und steuerlichen Themen ­unterstützt. So dass Sie sich auf Ihre Geschäftsidee und deren Umsetzung konzentrieren können.

 

 

Bild: Sonntag & Partner

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