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Krypto-Hype

Bekanntheit von NFTs hat sich im letzten halben Jahr verdoppelt

Bekanntheit von NFTs hat sich im letzten halben Jahr verdoppelt
Digital Assets wie Kryptowährungen und NFTs steigen in der Beliebtheit
Sowohl die Bekannt-, als auch die Beliebtheit von digitalen Assets wie Kryptowährungen und NFTs steigt. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich die Bekanntheit von NFTs im letzten halben Jahr verdoppelt hat.

In Zeiten von Apps und Online-Plattformen zum Handeln von Aktien, Krypto und neuerdings auf NFTs kann schon mal der Überblick verloren gehen. Gerade NFTs haben in den letzten Monaten stark an Beliebtheit zugelegt. 13 Prozent der Teilnehmenden einer aktuellen Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK geben an, schon einmal etwas von NFTs gehört zu haben [1]. Zum Vergleich: Vor einem halben Jahr waren es nur knapp die Hälfte davon[2].

Was sind eigentlich NFTs?

Sie sind im Augenblick in der Krypto-Szene und dem Kunstmarkt in aller Munde: Non-Fungible-Tokens, kurz NFTs. Doch wie genau unterscheiden sich NFTs von digitalen Währungen? Kryptowährungen sind fungible. Dies bedeutet, dass alle Token einer bestimmten Kryptowährung den gleichen Vermögenswert darstellen und untereinander austauschbar sind. NFTs dagegen repräsentieren einzigartige Assets und besitzen daher unterschiedliche Vermögenswerte, sind also nicht austauschbar. Es handelt sich demnach nicht um eine Währung, sondern um einzigartige, limitierte, digitale Kunstgegenstände, die den Nerv zeitgenössischer Sammler voll und ganz treffen. Und diese digitale Dateien können in der realen Welt zigtausende Euros in Auktionen erreichen. So erzielt beispielsweise ein Clip, indem LeBron James einen Korb beim Basketball macht, 200.000 Euro und Twitter-Chef Jack Dorsey versteigerte eine digitale Kopie des allerersten Tweets für 2.4 Millionen Euro.

Auch in Deutschland steigt die Bekanntheit

In Deutschland bleibt der große Hype um NFTs bislang aus. Dennoch zeigt sich eine deutliche Steigerung von Bekannt- und Beliebtheit. Nach der CLARK-Studie haben 13 Prozent der Deutschen schon mal von NFT gehört. Das ist fast eine Verdoppelung der 7 Prozent von vor einem halben Jahr. Im Frühjahr gaben nur jeweils 1 Prozent an, NFTs zu besitzen oder in naher Zukunft zu erwerben. Aktuell sind es 3 Prozent der Deutschen, die angeben bereits NFTs zu besitzen und 5 Prozent planen die Anschaffung in der Zukunft. Ein Großteil der Deutschen (71 Prozent) gibt an, noch nie von NFTs gehört zu haben. Und genau darin sehen aktuell viele die Chance ein Schnäppchen zu machen oder in einem Markt mit hohem Wachstumspotenzial zu investieren.

Aber: Augen auf

Beim Verwalten seiner digitalen Assets ist Aufmerksamkeit geboten:  Experten schätzen, dass täglich insgesamt 1.500 Bitcoins aufgrund von vergessenen oder verloren gegangenen Wallet-Keys von der Bildfläche verschwinden. Es empfiehlt sich also, Zugangsdaten an einem sicheren Ort aufzubewahren. Und Vergesslichkeit ist nicht die einzige Gefahr: Digitale Assets werden auch vermehrt Zielscheibe von Hacker-Angriffen. Mittlerweile gibt es auch für solche Fälle Versicherungen. Beispielsweise stufen neuere Hausratversicherungen das Hacken eines Computers und den dadurch entstehenden Schaden als Einbruch ein.  Eine spezielle Cyber Risk Versicherung kann unter anderem Unterstützung bei der Datenrettung nach einem Hackerangriff und beim Entfernen rufschädigender Inhalte im Internet bieten. „Viele neue Policen schließen Schäden an Dritten durch Cyberkriminalität mit ein – ältere Verträge sollten daher unter Umständen geprüft und zum Laufzeitende gewechselt werden,“ so Co-Gründer und COO von CLARK Dr. Marco Adelt.

 

[1] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1025 Personen zwischen dem 20. und 24.09.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
[2] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1005 Personen zwischen dem 31.03. und 05.04.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

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