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Erfolgreiches Gründen

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5 Tipps für erfolgreiches Gründen in Augsburg

Warum sollte man in Augsburg gründen?
Prof. Dr. Norbert Gerth, Leiter Referat Existenzgründung der Hochschule Augsburg, weiß, worauf Gründer unbedingt achten sollten.

Tipp 1: Der richtige Standort

Aktuell sind vor allem kleinere Regionen abseits der bekannten Innovationshotspots wie Berlin oder München stark im Kommen. Augsburg macht es vor: Die Stadtregierung unterstützt Gründer aktiv – das wurde sogar Teil des Koalitionsvertrags. Zudem bietet der Ballungsraum Augsburg mit seinen vielen hochinnovativen Mittelständlern insbesondere für Start-ups mit B2B-Geschäftsmodellen ein lukratives Umfeld. Allein sechs der acht über das EXIST-Gründerstipendium der HSA geförderten Vorzeige-Start-ups agieren im B2B-Bereich. Die breite Palette produzierender Gewerbebetriebe am Standort Augsburg bietet für Start-ups aus dem Bereich KI vielfältige Anknüpfungspunkte, auch um deren digitale Transformation in Richtung Industrie 4.0 voranzutreiben. Daneben stimmt in Augsburg die Infrastruktur, auch die Anbindung zur Autobahn und Schnellstraße B17 ist ideal. Ein wichtiger Punkt für junge Unternehmen sind natürlich auch die vergleichsweise erschwinglichen Preise für Büros und Flächen.

 

Tipp 2: Das richtige Netzwerk

Wichtig ist die Verbindung zu anderen Gründern sowie bereits erfolgreichen Unternehmern. Am Standort Augsburg beispielsweise herrscht mit zwei Hochschulen ein sehr gutes Innovationsklima. Auch die zwei Gründerzentren DZ.S (Digitales Zentrum Schwaben) und UTG (Umwelt-Technologisches Gründerzentrum Augsburg) stehen gerne beratend zur Seite. Veranstaltungen wie Augsburg gründet! sollten unbedingt zum Netzwerken genutzt werden.

 

Tipp 3: Aktives Gestalten

Einer der wichtigsten Punkte ist das Team: Es sollte auf kultureller Basis homogen sein, aber im Bereich der Kompetenzen und Persönlichkeitsprofile Heterogenität aufweisen. Der oder die Gründer sollten zudem einen persönlichen Rollenwechsel einleiten: weg vom Fachexperten und hin zum Generalisten. Fokussiertes Handeln als Primat. Dazu gehört es, Dinge selbst auf die Agenda zu setzen, sie effektiv anzugehen und auch Unliebsames zu priorisieren. Außerdem ist es wichtig, das Wachstum des Start-ups frühzeitig in den Blick zu nehmen und dementsprechend nachzurüsten.

 

Tipp 4: Die Voraussetzungen

Ein Start-up zu gründen und zum Erfolg zu führen verlangt in jedem Fall Leidenschaftlichkeit, Problemlösungslust, eine gute Portion Optimismus und Zuversicht. Aber auch Leistungsorientierung sowie eine hohe Ungewissheits- und Frustrationstoleranz sind wichtig. Auf fachlicher Ebene gehören ein betriebswirtschaftliches Grundwissen, Ergebnisorientierung, strategisches und analytisches Denken unbedingt dazu. Zusätzlich sollten eine gute Kommunikationsfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick zu den Fähigkeiten eines Gründers gehören.

 

Tipp 5: Das Vermeiden von Stolperfallen

Die Zielgruppe des Start-ups sollte klar festgelegt sein, um einen überzeugenden Nutzenvorteil anbieten zu können. Zukunftssorgen haben ihre Ursache zudem in einer unzureichenden strategischen Unternehmensplanung und mangelnder Früherkennung. Auch eine verursachungsgerechte Kostenrechnung gehört unbedingt dazu, wenn man unkontrollierte Investitionen und Expansion vermeiden will.

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